Satteldach

Das Satteldach – Klassiker der Steildächer


Ein Satteldach besteht im Gegensatz zum Walmdach aus nur zwei Dachflächen, die sich einander zuneigen und am Dachfirst zusammentreffen. Oftmals sind die beiden Dachflächen beim Giebeldach gleich groß.

Allerdings gibt es auch Varianten, bei denen die eine Dachfläche größer ist als die andere. Die auch Giebeldach genannten Dächer gibt es in einer Vielzahl von Varianten, die sich unter anderem in der Dachneigung unterscheiden, also im Winkel, in dem sich die Dachflächen beim Satteldach einander zuneigen.

So sind beispielsweise „Winkeldach“ und „neudeutsches Dach“ andere Namen fürs Satteldach mit einer Dachneigung beider Dachflächen von jeweils 45 Grad. Das Satteldach mit einer Dachneigung von 62 Grad wird dagegen „gotisches“ oder „altdeutsches Dach“ genannt.

Ein Satteldach lässt sich mit verschiedenen Eindeckungen realisieren, etwa mit Schiefer, Tonziegeln oder auch mit Metall wie Kupfer. Satteldächer sind Dachformen, die sowohl als Sparren- wie als Pfettendach existieren. Das Giebeldach gilt als relativ preisgünstige Variante des Steildachs, wobei besonders steile Satteldach-Varianten den Raum im Dachbereich deutlich einschränken können.


Vorteile:

  • niedriger Kostenfaktor durch einfache Konstruktion
  • gute Witterungsbeständigkeit (Regenwasser kann schnell abfließen)
  • seltene, jedoch schnelle Wartung

Nachteile:

  • Verlust an Wohnraum
  • wenig natürliches Licht durch Dachschrägen
  • nur schräge Dachfenster möglich

Um die Nachteile eines Satteldachs zu reduzieren, bietet sich eine Dachgaube an: der Wohnraum wird erweitert und ein höherer Lichteinfall ist gegeben.

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